Spanisch lernen in heiss, heisser, Cartagena

Die Küstenstadt Kolumbiens hat es in sich. Nicht nur die gefühlten 50 Grad Celsius im Schatten, auch die verschiedenen Tanzrhythmen und das wunderschöne Zentrum im Kolonialstil lassen dich dahinschmelzen. Aber keine Angst: Spanische Vokabeln, Verbkonjugationen und Grammatik darfst du im gekühlten Schulzimmer geniessen.

Im historischen Zentrum von Cartagena

Um festzustellen, dass die Costeños (Küstenbewohner) irgendwie anders ticken als der Rest der Kolumbianer, braucht es kaum einen ganzen Tag. Die Uhr scheint eher Dekoration oder wichtiges Accessoire zu sein, die genaue Zeit spielt keine Rolle. Nur die Sprachschule beginnt jeden Tag pünktlich um neun Uhr morgens! Arbeiten muss zwischendurch sein, aber nicht zu viel – bei dieser Hitze… Laute Stimmen, herzhafte Lacher und ein dunkler Teint, wie könnte es an der Karibikküste anders sein. Und ich verspreche dir, diese Mentalität ist ansteckend.

Cartagena bietet dir die Kombination aus Feriengefühlen und Spanischunterricht. Die Schule befindet sich unweit vom historischen Zentrum im hippen Stadtteil «Getsemani». Am besten wohnst du mit einer Familie oder in einem der zahlreichen Hostels im selben Viertel. Bei einer Gastfamilie profitierst du sicherlich am meisten, denn das Spanisch der Costeños will geübt sein. Integrationsschwierigkeiten wirst du kaum haben – meine Gastmutter verabschiedete mich nach dem Frühstück ab dem ersten Tag mit «ciao mi amor, feliz dia!» Die Sprachschule unterrichtet viele verschiedene Schüler unterschiedlicher Sprachniveaus gleichzeitig, Cartagena ist ganz offensichtlich ein sehr beliebtes Ziel. Besonders Deutsche, Schweizer, Engländer und Brasilianer teilten mit mir das Klassenzimmer, so war teilweise viel Disziplin gefordert, um auch in der Freizeit Spanisch zu sprechen.

Stadtviertel «Getsemani», hier befindet sich die Schule

Das Wochenende oder die schulfreien Nachmittage versüsst du dir am besten mit den Angeboten, welche die Schule organisiert. Salsastunden, lumineszierendes Plankton am «Playa Blanca» beobachten, eine Cocoloco (Drink aus Kokoswasser und Rum in einer frischen Kokosnuss) ins türkisblaue Meerwasser rund um die «Islas del Rosario» bestellen oder den Piraten aus der Geschichte Cartagenas auf den Zahn fühlen, teilweise gratis oder für ein paar Pesos wird dir jeder Wunsch erfüllt. Falls du mehr Zeit im Gepäck hast, nutze Cartagena als Ausgangspunkt um näherliegende Städte zu besuchen. Eine Tour zum Regenwald in Santa Marta bis zur Wüstenregion im nördlichen Riohacha und einem Zwischenstopp in den Kaffeebergen – es lohnt sich! Nebenbei: Ein absolutes Highlight und unglaublich preiswert sind und bleiben die unzählbar verschiedenen Früchte in Saft-, Glacé-, oder Rohform. Unbedingt alles kosten, was du nicht kennst! Mein Lieblingssaft: Lulo.

Salsastunden über den Dächern Cartagenas und wunderschöne «Islas del Rosario», mit dem Speedboot erreichbar

Meine einzigen Feinde während dem Aufenthalt in Cartagena waren definitiv die Mücken und die Hitze. Ich empfehle dir wärmstens, genügend aggressiven Anti-Mücken-Spray einzupacken als auch vor Ort Mückenschutz in liquider Form für die Steckdose zu kaufen, damit dein Schlaf ungestört bleibt. Sei zudem auf wasserfallähnliche Schweissausläufe vorbereitet, sie nehmen ohne jegliche körperliche Betätigung ihren freien Lauf. Abkühlung findest du in den Shoppingzentren, im ein paar Grad (aber kaum fühlbar) kühleren Meer oder im Kino. Auch abends zeigt das Thermometer immer noch weit über 25 Grad Celsius an, der Wind um die Stadtmauer am Meer sorgt aber für Erfrischung. Dazu passen ein Bier für wenig Geld vom Strassenverkäufer und der Sonnenuntergang vor dem Abendessen.

Tipps:

  • Versuche dich im Kitesurfen, die Karibikküste ist ein Mekka dafür
  • Kaufe für umgerechnet einen Schweizer Franken zum «z’Nüni» frisch aufgeschnittene Früchte auf der Gasse in der nähe der Schule
  • Buche einen Tagesausflug zur Isla del Pirata, eine Mini-Insel aus dem Bilderbuch
  • Esse in den kleinen, lokalen Restaurants für wenig Geld die «Plato del día»
  • Suche im historischen Zentrum nach Rooftopbars (z.B. «Alquimico»)
  • Fahre mit dem öffentlichen Bus «Transcaribe»
  • Geniesse die Aussicht über Cartagena vom «Convento de la Popa»

 

Frische Früchte von Strassenverkäufern versüssen dir den Unterricht

Drinks auf dem Rooftop der «Alquimico»-Bar

 

Aussicht auf Cartagena von «Convento de la Popa»

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