¡Málaga!

Malaga ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt unweit von Urlaubsorten wie Torremolinos oder Marbella entfernt. Malaga ist eine Hafenstadt mit einer wunderhübschen Hafenpromenade. Hier empfand ich die Stadt auch am lebendigsten – Musiker die singen und tanzen, sogar die Einheimischen tänzelten am Meer entlang und man spürte die Lebensfreude der Spanier förmlich.

Wenige Gehminuten entfernt  liegt das Stadtzentrum von Malaga. Hier gibt es besonders an den Abenden einiges zu erleben. Vom traditionellen Flamenco-Abend bis hin zu einem Disco- oder Bar-Besuch findet man hier von Montag bis Sonntag Unterhaltung. Tagsüber gibt es zahlreiche Museen zu besichtigen, darunter das berühmte Museo Picasso, das mehr als 204 Werke des Malers besitzt. Interessant ist unter anderem das Castello de Gibralfaro “Berg des Leuchtturms”, von dem man einen tollen Blick auf Malaga und das Mittelmeer hat. In der Nähe des Gibralfaro steht auch der Palast der Alcazaba, ein altes Schloss von den Mauren. Ansonsten dominieren in Malaga die modernen Touristenquartiere, Hotels und allerhand Geschäfte, Restaurants, Bars und Diskotheken. Da Malaga ausserdem über einen eigenen Flughafen verfügt ist es auch der perfekte Ort für einen günstigen Urlaub an der Costa del Sol.

Während meinen vier Wochen habe ich mich an der Sprachschule Clic mit Spanisch versucht. Die Schule ist ziemlich klein aber fein! Die Lehrer sind top motiviert und immer für ein Spässchen zu haben. Sie gingen stets auf unsere Wünsche und Fragen ein und obwohl ich so gut wie kein Wort Spanisch konnte, konnten sie alles so fragen oder erklären, das man es verstand – ganz auf Spanisch! Die Schule befindet sich direkt im Stadtzentrum und von dort aus sind es etwa 15 Minuten an den Strand zu Fuss und 15 Gehminuten in die andere Richtung zur Studentenresidenz, in welcher ich wohnte.

Ich teilte die Küche mit 3 weitern Studenten und das Bad mit einem der Dreien. Die Einrichtung ist einfach aber top Modern und sauber. „El Bario“ erinnerte mich ein wenig an ein Ghetto und es war immer sehr amüsant den Spaniern beim seitwärts einparken zu zusehen – denn dort gilt tatsächlich „wenns tätscht no en Meter“. Zu meiner Überraschung war es am Abend und in der Nacht aber immer sehr still und absolut nicht gefährlich. Praktisch war auch, dass der Lidl und Aldi nur 5 Gehminuten zur Unterkunft entfernt lagen, so konnte man entspannt einkaufen gehen und zusammen Abendessen kochen.

Die Clic vermittelt auch noch andere Unterkunftsmöglichkeiten, zum Beispiel Studios, welche teils auch mitten im Stadtzentrum gelegen sind.Nach Schulschluss sind wir wenn möglich an den schönen Sandstrand gegangen, leider hatte ich etwas Pech, da es ungewöhnlich oft geregnet hat während meines Aufenthaltes.

An einem Nachmittag sind wir mit dem Taxi etwas ausserhalb von Malaga Paintball spielen gegangen – was für eine Action! Auch wenn es unter dem Overall und der Schussweste extrem heiss wurde hat es einen riesen Spass gemacht. So viel ich weiss war es auch extrem günstig, denn wir hatten die Anlage für uns alleine und haben pro Person um die 50 Euro bezahlt für etwa 3 Stunden. Am Abend bietet sich eine Bootsfahrt an, wo man mit etwas Glück Delfine beobachten kann. Tatsächliche haben wir welche gesehen – auch wenn sie etwas weit weg aus dem Wasser hüpften.

Da Andalusien nicht so weitläufig ist, kann man in kurzer Zeit viele interessante Städte besuchen. Wir haben uns am Samstag morgen ein Mietwagen am Flughafen geholt und sind Richtung Marbella gedüst, wo wir Bocadillos zum Frühstück gegessen haben und danach an den bekannten Hafen gefahren sind. Eigentlich ist der Strand und der Hafen dort wunderschön, mir war es dann aber doch ein wenig zu touristisch und vor allem „Snobistisch“, da es nur Marken Boutiquen gab, Rolls Royce und Bentleys parken durften und alles in allem doch sehr protzig war. Halt eher etwas für die Creme de la Creme 😉

Danach sind wir weitergefahren bis wir schliesslich in Tarifa angekommen sind, der südlichste Punkt Spaniens, von wo aus man bis nach Marokko sehen kann. Auch die Häuser erinnern schon mehr an Marokko als an Spanien um ehrlich zu sein. Bei den Preisen machte sich dies ebenfalls bemerkbar, da es noch günstiger war – der Strand allerdings herrlich!

Knappe 2.5 Stunden später sind wir an unserem eigentlichen Ziel, Sevilla angekommen. Unser Hotel lag etwas ausserhalb und es war bereits dunkel als wir zum Abendessen rausgehen wollten. Dementsprechend haben wir auch nicht wirklich etwas gefunden… Zuerst sind wir mal zum berühmten Plaza de España spaziert – welcher auch schon öfters als Filmkulisse diente wie etwa in Star Wars oder Games of Thrones. Per Zufall sind wir so aber zu einem Festival gelangt, dem „Festival de las Naciones“, wo es Spezialitäten aus den unterschiedlichsten Länder gab – in richtiger Gaumenschmaus!

 

Am nächsten Tag haben wir uns dann in die „richtige“ Stadt von Sevilla begeben und ich muss sagen, ich war total begeistert! Die Architektur ist wunderschön und allgemein kam ich nicht mehr aus dem Staunen heraus. Sevilla ist auf jeden Fall einen Besuch Wert – das einzige was dort fehlt ist der Strand 😉

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https://prolinguis.ch/de/es-spanien/malaga