10 typische Dinge, welche die Einheimischen in Montréal wirklich machen

Französisch- / Englischsprachige, Foodies, Hipsters, Hippies, Nachtschwärmer, Arbeitstiere oder Müssiggänger… Die Einwohner von Montréal sind definitiv so verschieden und bunt wie die Stadt selber « Es gibt keinen Zweifel daran, dass Montréal die kleine Schwester von New York ist […] Ebenso wenig Zweifel gibt es, dass Montréal die Cousine von Paris ist», findet der bekannte französische Slammer Grand Corps Malade. Auch wenn es etwas klischeehaft klingen mag, beschreiben diese Aussagen die kanadische Stadt sehr gut. Sie ist sehr europäisch angehaucht und doch macht sie zugleich einen amerikanischen Eindruck. In unserem heutigen Blogpost findest du eine Liste der 10 Dinge, welche die Montréaler wirklich machen.

 

 

1)    In das Multikulturelle Leben eintauchen und all seine Köstlichkeiten geniessen

Montréal, eine Metropole mit mehr als 1.700.000 Einwohnern, ist geprägt von den Farben der verschiedenen Kulturen, die dort aufeinandertreffen. Von Little Italy bis nach Chinatown, über das jüdische Viertel und den « Côte-des-Neiges » Distrikt, in dem sich viele Russen niedergelassen haben, kann man überall den einzgartigen Charme dieser verschiedenen Viertel spüren. Somit wird Montréal auch zur Stadt für Geniesser guter internationaler Küche; denn es gibt ausgezeichnete und authentische Gerichte verschidenster Nationalitäten. Egal ob frische Bagel in der Bäckerei St-Viateur, traditionelles Fladenbrot in der Jean-Talon Strasse, Knödel in Sainte-Catherine West oder leckere Fish&Chips in der Altstadt von Montreal ; hier wirst du garantiert fündig, wenn du gerne abwechslungsreich und gut isst.

 

 

2)    Die typische « 5 à 7 »

Für das Apéro, die Happy Hour oder die “5 à 7” schätzen die Montréaler besonders die Terrasse eines Pubs, einer gemütlichen Brauerei oder die Grünfläche eines Parks. Sobald das Ende des Frühlings sich nähert,  erwachen die Montréaler aus ihrem Winterschlaf und ehe man sich versieht, wimmelt es in Montréal nur so von Fahrrädern, Frisbees spielenden Kindern und Spaziergängern, welche durch Parks wie Lafontaine, Jarry oder Laurier flanieren und sich am warmen Wetter erfreuen. Die Montréaler geniessen jeden Sommer wahrlich da sie genau wissen, dass der nächste Winter lange andauern wird !

 

 

3)    Mit dem Bixi zur Arbeit gehen und vom Ausgang zurück kommen 

Das Bixi ist eines der ersten Bike-Sharing-Systeme weltweit. Die Fahrräder sind in der Stadt sehr beliebt und es wurden auf 540 Stationen mehr als 6.250 Bikes gezählt. Angesichts der Anzahl der verfügbaren Fahrräder und der Effizienz des Systems ist es nicht verwunderlich, dass die Fahrräder von den Einheimischen zum Alltag gehören und oft sogar das meistbenutze Verkehrsmittel sind, um um 4 Uhr morgens vom Ausgang zurückkommen. Dies verwundert einem nicht wenn man bedenkt, dass die nächste U-Bahn in der Nacht erst in zwei Stunden abfährt und die Fahrpläne der Nachtbusse eher unübersichtlich sind.

 

4)    Eine « poutine » nach dem Ausgang essen

Ein Klischee, welches der Wahrheit enspricht ist, dass die Montréaler « Poutine » lieben. Dieses Gericht wird klassisch aus Pommes, einer braunen Sauce und einem ganz besonderen Käse zubereitet. La Banquise ist wohl eines der bekanntesten Restaurants um Poutine zu essen. Obwohl das Lokal mit den Jahren ziemlich touristisch geworden ist, serviert es den Montréaler ihre Poutine auch in den frühsten Morgenstunden nach dem Schließen der Bars. Es ist tatsächlich 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche geöffnet und so ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die Einheimischen für Ihre Poutine sogar im Freien aufstellen … und das auch bei -30 Grad Celsius im Winter. Jeder Montréaler weiss aber : das Warten lohnt sich allemal!

 

5)    Zu jederzeit seinen « Coffee-to-go » in der Hand haben.

Egal ob der Kaffee in einer first wave, second or third wave Caféteria gekauft wurde, der Montrealer läuft allermeistens mit einem Coffee-to-go durch die Stadt. Da dies schon seit einigen Jahren im Trend ist, gibt es in der Stadt tolle selbständige Cafeterias, in welchem vor allem einheimische Studenten arbeiten. Unsere Geheimtipps sind vor allem « le Café St-Henri », « Le Myriade » und « Le Humble lion » Selbstverständlich gibt es auch die in aller Welt berühmten Lokale wie Starbucks oder Tim Hortons, eine berühmte kanadische Kette.

 

 

6)    Festivale besuchen – zu jeder Saison

Egal zu welcher Jahreszeit, in Montreal finden jedes Jahr die verschiedensten Festivals statt. Ohne Zweifel gehören  « les Francofolies de Montréal », das Jazzfestival und Osheaga zu den berühmtesten und locken daher einen grossen Teil der Bevölkerung in die Innenstadt oder in den Park « Jean-Drapeau », wo  die Festivals üblicherweise stattfinden. Du möchtest Musik geniessen und lokale Menschen in Montréal kennenlernen ? Dann sind Festivals die perfekte Gelegenheit für dich ! Denn die Leute in Montréal lieben es an diesen Events teilzunehmen und treffen sich oft untereinander dort.

 

 

7)   « Magasiner » in den « friperies »
Wie in so einigen Nordamerikanischen Grossstädten, ist das Shopping auch in Montréal ein must.Bekannte Geschäfte und Shopping Malls gibt es vor allem im Stadtzentrum. Die Einheimischen bevorzugen aber eher die « friperies », also Second Hand Läden, in denen sie stöbern können um so einzigartige Looks zu kreieren. Falls du gerne Vintage Mode hast, empfehlen wir dir vor allem die Läden « l’Armée du Salut », « Renaissance » oder « Eva B. »

 

8)    Studieren

Auch wenn es in Montréal viele Vergnügungsmöglichkeiten gibt, ist das Studium für die Einheimischen ein wichtiger Teil Ihres Lebens. Auf der Insel gibt es 4 sehr grosse und rennommierte Universtitäten. Zwei davon sind englischsprachig und die anderen französischsprachig. Zudem gibt es mehr als 10 CEGEPs (Collège d’enseignement général et professionnel). Es versteht sich daher von selbst, dass die Bevölkerung generell sehr jung ist und die allermeisten Einheimischen studier(t)en in einer dieser Institutionen. Alle diese jungen Leute verleihen Montréal diese lebendige, nie innehaltende Atmosphäre.

 

 

9)     Am 01. Juli « zügeln »

Für viele ist der 1. Juli primär der Nationalfeiertag Kanadas. Für einige andere, und vor allem für die meisten Quebecker und Montréaler ist dies der Nationale Zügeltag, denn die meisten Mietverträge beginnen und enden an diesem Datum. Daher ist der 1. Juli ein sehr hektischer Tag, an welchem die Trottoirs aussehen wie ein überstellter Estrich. In praller Hitze seinen Umzug durchführen und danach den Tag mit einem kühlen Bier und einem Stück Pizza ausklingen lassen ; so wird der 01. Juli in Montréal « gefeiert ».

 

10) Immer etwas Neues ausprobieren

Wie in jeder Großstadt gibt es auch in Montréal eine nahezu unendliche Auswahl an Restaurants, Bars und Geschäften. Die Montrealer sind jedoch keine  Gewohnheitstiere und lieben es, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und neue Orte auszuprobieren. Die Geschäfte der Stadt verändert sich dabei sehr schnell. Das heute noch so beliebte Wok Restaurant, welches erst eröffnet hat, kann im nächsten Jahr plötzlich ganz einfach durch eine Gin-Bar ersetzt werden. Daher kann man auch gut mehrmals nach Montréal kommen und wird jedesmal aufs Neue überrascht, denn nach 6 Monaten hat sich eine Vielzahl der Läden und Restaurants ausgetauscht und bietet somit ganz viel Abwechslung, so dass dir auch bei einem langen Sprachaufenthalt in Montréal nie langweilig wird.

 

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https://prolinguis.ch/de/en-kanada/montreal/bouchereau